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Die Schülervertretung (SV) als Teil der Schulmitwirkung

Die SV, die die Aufgabe hat, sich für die Interessen der Schülerinnen und Schüler an der Schule einzusetzen, organisiert selbstständig und eigenverantwortlich eine Reihe von Aktivitäten an der RSF

Pausenverkauf

Die SV organisiert selbstständig den Verkauf von Brötchen und Süßigkeiten in den beiden großen Pausen. Hier wird die SV seit Jahren von engagierten Schülerinnen und Schülern unterstützt, die vor Unterrichtsbeginn die Brötchen belegen, Einkaufslisten erstellen und den Verkauf organisieren.

Pausenspiele

Die SV bietet seit vielen Jahren allen Klassen die Möglichkeit, die Pausen zur aktiven Erholung und Entspannung zu nutzen. Für die Klassen 5 - 7 stellt sie dafür vielfältiges Spielmaterial (Diabolos, Indiacas, Jongliermaterial, Pedalos, Tischtennisschläger etc.) zur Verfügung.

Pausenmilch

Besonders in den unteren Klassen findet dieses Angebot, das die Schüler noch aus der Grundschule kennen, großen Anklang. Aber auch viele Schüler aus den oberen Klassen wollen auf Vollmilch, Kakao, Vanille- oder Erdbeermilch nicht verzichten. Auch hier wird die SV bei der Verteilung der Bestellungen von engagierten Schülern unterstützt.

Fahrten zu Spielen der Basketball-Bundesliga

Seit Jahren findet einmal jährlich eine Fahrt zu einem Basketballspiel der Bundesliga statt. Diese steht interessierten Schülern aller Jahrgangsstufen offen und wird von der SV nicht nur organisiert, sondern auch finanziell unterstützt, sodass die Kosten für die Teilnehmer erschwinglich bleiben.

SV-Seminare

Als feste Institution, beginnend im Schuljahr 2005/06, wird für die Schülervertreter der Realschule Freudenberg ein SV-Seminar eingerichtet. Dies wird außerhalb der Schule in einer Jugendherberge stattfinden. Ziel dieser Maßnahme soll die Stärkung der Schülermitwirkung an der RSF sein. Externe Referenten stellen vor, welche Aufgaben und Rechte die Schülervertretung hat. Darüber hinaus lernen die Schülervertreter, wie man Projekte selbstständig plant und durchführt. Aber auch Grenzen der Machbarkeit werden aufgezeigt.

Angedacht sind z.B. die Einrichtung einer Cafeteria oder das Erstellen eines Jahresprogramms der SV, in dem die SV-Aktivitäten für ein Schuljahr geplant und organisiert werden sollen. Feste Veranstaltungen wie die Fahrten zu diversen Sportereignissen und das Projekt Schulsanitätsdienst finden sich hier wieder.

Nicht zu vergessen ist der soziale Aspekt, weshalb bewusst ein außerschulischer Lernort für das Seminar gewählt wird. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass sich die Schülervertreter untereinander besser kennen lernen und ein reger Austausch über die Wünsche der „Kleinen“ (Klasse 5-7) und der „Großen“ (Klasse 8-10) stattfindet. Wer sich besser kennt, kann auch effektiver miteinander arbeiten. Dabei bleibt auch Zeit für längere Gespräche und Diskussionen, die im Schulalltag leider häufig nur zwischen Tür und Angel geführt werden können.

Erfreulicherweise gibt es an der Realschule Freudenberg eine große Zahl verantwortungsbewusster Schüler, die sich gewissenhaft für die Belange der Schule engagieren und über die Schülervertretung hinaus die SV-Arbeit unterstützen. Das Seminar soll zu einer stärkeren Einbindung der gesamten Schülerschaft führen, da die Klassensprecher die Projekte als Multiplikatoren in ihre Klassen tragen.

Schulsanitätsdienst

Ab dem Schuljahr 2006/07 soll es an der Realschule Freudenberg einen Schulsanitätsdienst geben. Zunächst erhalten die achten Klassen die Möglichkeit an kostenlosen Erste-Hilfe-Kursen teilzunehmen. Hierbei kann eine offizielle Bescheinigung erworben werden, die z.B. auch für die Mofaprüfbescheinigung anerkannt wird und zwei Jahre Gültigkeit hat. Im nächsten Schritt erfolgt die Auswahl der „Schulsanitäter“. Die Mitarbeit erfolgt selbstverständlich freiwillig, setzt aber die Teilnahme am Erste-Hilfe-Kurs voraus. Bei der Organisation des Projektes wird die Realschule Freudenberg von den Erste-Hilfe-Organisationen mit deren Wissen und Erfahrungen an anderen Schulen unterstützt.

Die Schulsanitäter sollen kleinere Verletzungen wie Schürfwunden „verarzten“, das Verbandbuch führen und bei den Beständen der Erste-Hilfe-Taschen für Vollständigkeit sorgen. Hier sind Schüler gefragt, die Freude am Helfen haben und die sich gerne auf sozialer Ebene einbringen.