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Die Planungen

Es begann 1960

In Freudenberg findet sich eine "Aktionsgemeinschaft Realschule” zusammen. Ein Antrag wird aber, wegen noch zu geringer Schülerzahlen, zurückgestellt.

27. Jan. 1961

Eine Elternversammlung bejaht die Gründung einer Realschule.

18. Juni 1964

Der Rat beschließt den Bau einer einzügigen Realschule mit Turnhalle (1 Klasse pro Jahrgang). Noch im Jahr 1964 soll mit dem Bau begonnen werden; man rechnet mit einer Anfangszahl von 50 Schülern. Amtsbürgermeister Ising will den Schulbeginn auf Ostern 1965 festlegen.

19. Nov.1964

Grundsatzerklärung der Amtsvertretung zur Einrichtung einer "Landes" - Realschule.

23. Dez. 1965

Ratsbeschluss der Amtsvertretung Freudenberg zur Einrichtung einer "Amts" - Realschule.

10. Jan. 1966

Die Genehmigung zur Gründung einer Amts-Realschule in Freudenberg wird beim Regierungspräsidenten in Arnsberg beantragt.

17. März 1966

Offizielle Genehmigung der Realschule Freudenberg durch den Regierungspräsidenten. Zur ersten Lehrkraft an der neuen Schule wird Realschullehrer Brombach aus Siegen ernannt.

24. März 1966

Der Rat beschließt, die Realschule in Büschergrund zu bauen.
Dieser Beschluss ruft zunächst große Proteste in der Elternschaft hervor, da wegen der dezentralen Lage zu lange Anfahrtswege entstünden.

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Die verschiedenen Provisorien

13. April 1966

In der heutigen Jahn-Lagemann-Halle wird die Realschule - im Rahmen einer kleinen Feier - offiziell durch Amtsbürgermeister Ising eingeweiht. Damit verbunden ist die Amtseinführung des neuen Schulleiters Johannes Brombach (bisher Realschule Siegen) und des zukünftigen Lehrerkollegiums, bestehend aus:

  • Fräulein Lindenschmitt (bis. ev. Volksschule Frdbg..)
  • Frau Quast und
  • Lehrer Leyener (bis. kath. Volksschule Frdbg..).

Diese drei sind als nebenamtliche Lehrkräfte angestellt, bis im Sommer Frau Ina Maerker als zweite hauptamtliche Kraft den Dienst antritt.

20. April 1966

Unterrichtsbeginn im Gebäude der Volksschule Hohenhain mit 54 Schülerinnen und Schülern.

09. Juni 1966

Die Realschule benutzt - nach dem Volksschulumbau in Hohenhain - nun einen zweiten Klassenraum.

Dez. 1966

Die Realschule wird schneller als erwartet zweizügig. Deshalb muss der Neubau nun mit 12 statt mit 6 Stammklassen geplant werden.

Der Schulbeginn im Neubau wird auf den 01.08.1968 festgelegt.

1967, Februar

Am "Realschulprovisorium" in Hohenhain scheiden sich zum ersten Mal die Geister, da feststeht, dass der Neubau nicht bis August 1968 bezugsfertig sein wird. Amtsbürgermeister Ising will nunmehr die Planung so zügig vorantreiben, dass zu diesem Zeitpunkt wenigstens mit allen Arbeiten (einschl. der Gestaltung der Außenanlagen) begonnen werden kann!

Die SPD schlägt daraufhin vor, in Hohenhain 1 oder 2 Pavillons zusätzlich zu errichten und die Realschule, bis zur Eröffnung in Büschergrund, in Hohenhain zu belassen. Die Schüler sollen mit Schulbussen befördert werden. CDU und FDP schlagen vor, das freigewordene Bethesda-Krankenhaus, wegen der zentraleren Lage, entsprechend umzubauen und vorübergehend als Realschulgebäude zu benutzen. Der Rat entscheidet sich schließlich für den Krankenhaus -Vorschlag.

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Der Neubau der Realschule

21. Dez. 1971

Einzug in das neue Gebäude im Schulzentrum. Schüler und Lehrer beziehen das fertig gestellte Realschulgebäude in Büschergrund.

22. Jan. 1972

Offizielle Einweihung der Realschule an der Eicher Seite mit vielen prominenten Gästen. An dem zweistündigen Festakt nehmen u.a. teil: Kultusminister Girgenson, Landrat H. Schmidt (MdB), Kreisdirektor K.- H. Forster, die Landtagsabgeordneten E. Langner und H. Reinhardt, Minister Holthoff, Oberschulrat Birnscheid, die Spitzen von Rat und Verwaltung sowie die Vertreter der Kirchen und ca. 420 Schüler.

Als herausragendste Einrichtung wird das Sprachlabor hervorgehoben. Gleichzeitig wird betont, dass die Realschule zu diesem Zeitpunkt in der Gesamtkonzeption als einzigartig im Siegerland gilt!

Zu diesem Anlass stiften die Eltern einen Flügel für das neue Musikzimmer, der durch die Schulpflegschaft übergeben wird.

Gleichzeitig mit der Einweihung der Realschule wird bei Grund-, Hauptschule, Aula, Hallenbad und Turnhalle das Richtfest gefeiert.

Dem ganzen schließt sich ein "Tag der offenen Tür" in der Realschule an.

19. Juni 1972

Entlassung der ersten Schulabgänger im Rahmen einer Feierstunde.

28. Dez. 1972

Der Rat der Stadt Freudenberg genehmigt einen Dringlichkeitsbeschluss von Schul-, Haupt- und Finanzausschuss zur Erweiterung der Realschule. Daraufhin werden später weitere 6 Klassen-, 1 Werk- und ein Luftschutzraum angebaut. Die Realschule erlangt ihre Dreizügigkeit.

Dezember 1975

Der Erweiterungsbau ist fertig gestellt und wird seiner Bestimmung übergeben..

1976

Die Zahl der Schüler ist von 533 im Jahre 1973 auf 602 angestiegen.

07. Juli 1977

Lehrer Richard Franke geht in den Ruhestand. In den 9 Jahren seiner Tätigkeit hatte er maßgeblichen Anteil am Aufbau des Schulbetriebes.

06. Mai 1978

Beim Bundeswettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin belegte die Mädchenturnriege der Realschule in der Klasse "Geräteturnen 2 " den 1. Platz . Sie wird damit Bundessieger!

Die Siegerinnen: U. Krähling, D. Siebel, E. Krüger, K. Heinbach und A. Krämer werden bei einer Feierstunde (nach einem Schauturnen) in Anwesenheit von über 700 Gästen gebührend geehrt.

September 1978

Die Schülerzahl erreicht ihren bis heute höchsten Stand von 627: Es werden 279 Schüler und 348 Schülerinnen unterrichtet. Im gleichen Jahr feiert Herr Wienand mit dem "Kinderchor der Realschule Freudenberg", anlässlich eines mehrtägigen Aufenthaltes auf der Insel Norderney, bei mehreren Auftritten so triumphale Erfolge, dass ihnen der Kurdirektor für das folgende Jahr ein Engagement vorschlägt.

Juli 1981

584 Schüler nehmen am "Tag des Sportes" teil.

24. Mai 1982

Der Förderverein der Realschule stiftet eine rund 4.000 DM teure Kreissäge für den Werkuntericht und übernimmt die Schirmherrschaft über nachstehende Theateraufführung.

Er hat seit 1968 bereits über 55.000 DM zur Anschaffung vieler, notwendiger Geräte bereitgestellt.

24. - 28. Mai 1982

Mit dem Bühnenstück "Unsere kleine Stadt" von Thornton Wilder zeigt die Theatergruppe in mehreren Aufführungen ihr Können. Inszenierung und Darstellung hinterlassen beim Publikum großen Eindruck.

Februar 1983

Direktor Johannes Brombach blickt auf 40 Jahre Schuldienst zurück; davon bereits 17 Jahre als Leiter der Freudenberger Realschule.

18. Feb. 1984

Die Sparkasse Freudenberg stiftet der Realschule einen hochwertigen Spezialkopierer.

April 1984

Den Aktionen "Brot für die Welt" und "Miserior" können jeweils 1.044 DM als Spende überreicht werden. Die Summen gehen aus Aktivitäten der Religionslehrer mit den Klassen 5 und 6 hervor.

02. Juni 1984

Das "Informatikzentrum", das mit Unterstützung der Volksbank Freudenberg, des Fördervereins und der Stadtverwaltung entstanden ist, wird seiner Bestimmung übergeben.

Der Gesamtwert der Anlage beträgt ca. 28.000 DM. Nach Auskunft der Stadt ist dies die erste Einrichtung einer solchen Art an einer Realschule überhaupt. Die Plicht-AG "Informatik" wird unter Leitung von Lehrer H.-J. Wehler eingeführt.

23. Juni 1984

Direktor Johannes Brombach geht nach 18jähriger Tätigkeit als Schulleiter dieser Schule auf eigenen Wunsch in den Ruhestand. Er hat vor allem entscheidenden Anteil am überregional guten Ruf der Realschule. In einer offiziellen Feierstunde wird gleichzeitig sein Nachfolger Josef Stagl, in sein Amt eingeführt. J. Stagl wechselt von der Realschule "Am Hengsberg" in Eiserfeld nach Freudenberg.

26. - 28. Okt. 1984

Erstmalig führen SV und Schülerzeitung, unter Leitung von SV-Lehrer A. Schneider und Verbindungslehrerin H. Kaegi, ein gemeinsames Arbeitsseminar durch. Dies wird seitdem in unregelmäßigen Abständen wiederholt.

17. - 21. Dez. 1984

Bei einer, von der Schülerzeitung organisierten, Austellung zum Thema "3. Welt", können 2.580 DM gesammelt werden.
Man stellt den Betrag dem DRK für die Äthiopienhilfe zur Verfügung.

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Die Jubiläumsfeier 25 Jahre Realschule Freudenberg

13. April 1991

Heute vor genau 25 Jahren wird die Realschule Freudenberg gegründet.

24. - 29. Juni 1991

Im Rahmen einer großen Festwoche feiert die Freudenberger Realschule ihr 25jähriges Bestehen.

Zu dieser Zeit werden 459 Schüler in 19 Klassen von 28 Lehrern unterrichtet.

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